Ekzemtherapie in verschiedenen Lebensaltern: Welche Fertigarzneimittel, Pflegeprodukte und Rezepturen in der Therapie sind sinnvoll, was sollte vermieden werden?

Abstract

Ekzeme gehören zu den häufigsten dermatologischen Erkrankungen. Ihre Ursachen sind vielfältig. Am häufigsten finden sich Ekzeme bei Patienten mit Neurodermitis, sie können aber auch durch Kontaktallergien ausgelöst werden, kumulativ-subtoxischer Genese sein oder durch Austrocknung der Haut entstehen. Die Therapie von Ekzemen richtet sich danach, ob ein akutes Ekzem vorliegt, das häufig auch durch Bläschen gekennzeichnet ist, oder ein chronisches Ekzem, bei dem Trockenheit und Schuppung im Vordergrund stehen. Neben einer Basistherapie mit möglichst duftstofffreien und z.B. harnstoffhaltigen Externa ist eine stadiengerechte Therapie notwendig, hier können Steroide, Calcineurininhibitoren, Antibiotika und Antiseptika indiziert sein.

Prof. Dr. Claudia Pföhler

Claudia Pföhler studierte Humanmedizin an der Universität des Saarlandes und arbeitet seither an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Universitätsklinikum des Saarlandes. Seit 2003 ist sie Oberärztin und seit 2015 geschäftsführende Oberärztin der Klinik. 2014 erfolgte die Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin.

Prof. Dr. Claudia Pföhler