Einfach nur rühren? – Hohe Qualität für Dermatika erfordert mehr

Abstract

Kurz vor Feierabend, PTA Alex nimmt eine Verordnung entgegen: Erythromycin in Unguentum emulsificans aquosum – beides vorrätig, nur ein Wirkstoff mit Cremegrundlage zu verrühren – warum auf morgen verschieben? Doch Vorsicht! Manche Falle lauert auf dem Weg zum fertigen Arzneimittel. Alex liest nach und findet Besorgniserregendes zu schädlichem pH-Wert, dürftiger Konservierung, ungünstiger Löslichkeit, leidigen Agglomeraten und noch mehr. An dieser häufig verordneten Rezeptur wird veranschaulicht, wie man trotzdem mit guter Planung und sorgfältiger Durchführung die Arzneiqualität sicherstellt.

Jutta Wittmann

Jutta Wittmann studierte Pharmazie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und arbeitete anschließend in verschiedenen öffentlichen Apotheken. Seit 2008 lehrt sie an der Berufsfachschule für Pharmazeutisch-technische Assistenten in Nürnberg, wo sie die Fachbetreuung Galenik und Galenische Übungen übernommen hat. Sie ist Mitglied der AG Theoretische und praktische Ausbildung der DPhG und seit 2012 nebenberuflich als Autorin und Referentin tätig.

Jutta Wittmann